Schaut euch weg: Flüchtlingskind und dann?

Ihr wolltet von uns wissen, wie es den Flüchtlingen heute geht, die in den 90ern nach Deutschland gekommen sind. Denn, so Teresa „Man hört viel von den Leuten, die im Moment nach Deutschland fliehen. Aber was passiert mit den Menschen, wenn sie das Flüchtlingsheim verlassen? Wie geht es weiter?“ Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, aber nur einer davon hat sich vor unsere Kamera getraut: Naim, 22, floh als kleines Kind mit seiner Mutter aus dem Kosovo hierher. Bis zu unserem Dreh hat er noch nie mit jemanden über seine Vergangenheit als Flüchtling und seine Ankunft hier in Deutschland geredet. Was er uns in Mayen erzählt hat, seht ihr in der neuen Folge unseres Reportage-Formats:

Die Recherche war verdammt schwierig. Hier könnt ihr euch ansehen, was Flüchtlingsberater Maximilian Oehl uns in der Vorwoche in Köln erzählt hatte. Er arbeitet dort ehrenamtlich in der „Refugee Law Clinic“, einer Initiative von Jurastudenten für Flüchtlinge.

Da dieses Thema sehr komplex ist und wir natürlich nur einen Mini-Mini-Mini-Bereich mit unserer bisherigen Recherche abdecken können, haben wir beschlossen, uns auch während der Weiterreise immer wieder zwischendrin damit zu befassen. Ein paar weitere Menschen haben sich mittlerweile schon mit ihren Flüchtlingsgeschichten und teilweise auch mit Ihren Abschiebungserlebnissen bei uns gemeldet. Eine davon könnt ihr euch hoffentlich in den nächsten Tagen in unserem neuen Podcast anhören. Wenn auch du noch etwas zu erzählen hast, dann melde dich bei uns. Wir werden uns bemühen, in den kommenden Wochen weitere Hintergründe zum Thema zu liefern.

Das Rheinland und dessen Umgebung haben wir nun erst einmal verlassen. Wir sind gerade in Berlin, wo wir am Freitag bei der Veranstaltung Urban Journalism aufgetreten sind und von unseren bisherigen Recherchen erzählt und neue Themenideen eingesammelt haben. Falls ihr Ideen für den Raum Berlin/Brandenburg habt, dann meldet euch bei uns. Schickt uns weg!

Du willst mitdiskutieren? Dann los!