Schickt uns eure politischen Themen!

Die Finanzierungsphase ist vorbei, mehr als 11 000 Euro haben wir für unsere Recherche von euch bekommen. Vielen lieben Dank an alle, die uns unterstützt haben. Jetzt brauchen wir eure politischen Themen! Was wollt ihr wissen? Wen sollen wir treffen? Worüber wollt ihr diskutieren?

8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ein aktuelles Thema aus Köln: Wie kommt es, dass 40.000 Deutsch-Türken in einer der weltoffensten Städte überhaupt für eine repressive Politik auf die Straße gehen. Dazu noch in einem anderen Land.

    Wissen die wofür/wogegen sie demonstrieren? Würden sie diese Veränderungen auch hier in Deutschland sehen wollen? Ich fände es toll mal Interviews von Euch mit unterschiedlichsten Deutsch-Türken zu diesem Thema zu sehen!

    Und was hat eigentlich eine Bewegung wie PRO NRW damit zu tun, die am HBF aufmarschiert sind,

  2. Ein aktuelles Thema aus Köln: Warum gehen in einer der weltoffensten Städte überhaupt 40.000 Deutsch-Türken für eine repressivere Politik auf die Straße? Noch dazu in einem anderen Land.

    Wissen die wofür/wogegen sie demonstrieren? Würde sie diese Veränderung in Deutschland auch wollen?
    Ich fände es toll hierzu Interviews von Euch mit unterschiedlichsten Deutschen, Türken und Deutsch-Türken zu sehen.

  3. Was mich interessieren würde ist, wie die islamische Gemeinde in Deutschland mit der aktuellen Situation umgehen will. Das betrifft auf der einen Seite den Terror durch Daesh und die damit verbundene Verdächtigung aller Muslime, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben oder jener, die gerade erst angekommen sind. Auf der anderen Seite betrifft es natürlich auch die Machtverhältnisse in der Türkei und den Einfluss über Ländergrenzen hinaus.

    Das Problem ist aber, dass die muslimische Glaubensgemeinschaft nicht zentral organisiert ist, wie es z.B. im Christentum der Fall ist. In den Medien tritt hauptsächlich Aiman Mazyek in Erscheinung, der allerdings mit dem „Zentralrat der Muslime“ nur einen kleinen Teil repräsentiert. Die größte Organisation DITIB, welche die Mehrzahl der türkischen Muslime repräsentiert, findet in der öffentlichen Debatte eigentlich kaum statt. Eventuell wäre es möglich Vertreter der großen Dachverbände zu den genannten Themen zu interviewen.

    LG
    Sebastian

  4. Ich fände folgendes auch sehr relevant und spannend:

    #Die_schweigende_Mehrheit oder so

    Man hat den Eindruck, dass Menschen früher eher bereit waren, in Diskussion zu treten mit anderen Menschen, die anderer Meinung sind. Viele junge Menschen sind z.B. ab Ende der 60er und in den 70ern auf die Straßen gegangen. Sie waren politisiert und wie selbstverständlich öffentlich positioniert.

    Und heute? Man hat den Eindruck, dass viele mit Politik bzw. den politischen Fragen gar nichts am Hut haben wollen. Austausch, Konflikt, Diskussion, Reibung wird nicht mehr gesucht, oder gar aus dem Weg gegangen.
    Wer bei Facebook Stellung bezieht, etwa zur Einkommensungerechtigkeit, Flüchtlingskrise, kommunalen Fragen usw., der verschwindet ruckzuck aus den Streams der Facebook-Kontakte. Der Katzen-Content ist halt interessanter, und Stellung zu beziehen fühlt sich irgendwie…… ja, das wäre interessant zu wissen.

    Ich zähle mich häufig selbst dazu. Kürzlich war ich bei einer Demonstration – und habe mich wie ein Alien gefühlt. Nicht von den Teilnehmern her, sondern… naja, ich kann’s selbst nicht beschreiben. 🙂
    „Schämt“ man sich zu sehr, öffentlich und aktiv Position zu beziehen und die Diskussion zu suchen? Wofür? Warum? Was war früher anders? Was hat sich geändert? Welche Rolle spielt die Digitalisierung? Welche Altersstufen sind davon betroffen und was für weitere Folgen hängen damit zusammen? Was kann man dagegen tun? usw.

    Klingt das plausibel?

  5. Ich bin früher auf Friedensdemonstrationen in Bonn gewesen, heute nehme ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an politischen Demonstrationen teil. Ich war damals auch bei Kundgebungen der IGMetall, die Veranstaltungen waren nicht so groß. Wenn eine Bewegung wirklich was bringen soll, müssen schon mindestens vierhunderttausend Menschen auf die Straße gehen und die Demonstration muss friedlich verlaufen, sonst bringt das gar nichts. Während der Demonstrationen gab es schon damals Randalierer, die, die Sache für sich ausnutzen wollten. Ich meine den Zeitraum zwischen 1981 bis 1989, bis zum Mauerfall. Bei den großen Demonstrationen in Bonn haben sich die Demonstranten die Randalierer gepackt und zur Ordnung gerufen, die Polizei brauchte nicht einzugreifen. Da waren Frauen mit Kinderwagen im Demonstrationszug, vierhunderttausend Menschen haben damals Ruhe da rein gebracht(1982).

  6. Welche Parteien haben schlüssige bildungspolitische Konzepte? Welche bieten kreative Ideen, aus dem knappen Geld für Bildung mehr zu machen, und welche wollen (glaubhaft) die Bildungsbudgets erweitern?

  7. Pingback: “Ich war nackt in der BRAVO” | crowdspondent

Du willst mitdiskutieren? Dann los!