Was wir tun

Im Moment sind wir ein bisschen leiser als gewöhnlich, weil wir ziemlich viel Zeit mit Nachdenken verbringen. Wir überlegen, wie es mit Crowdspondent in diesem Jahr weitergehen wird: Sollen wir als eure persönlichen Reporter durch die Fremde reisen oder uns dieses Jahr lieber in Deutschland da umsehen, wo die anderen Journalisten nicht unterwegs sind? Brauchen wir ein Oberthema oder lassen wir uns komplett von euch steuern?

Journalistin Pauline Tillmann befragt uns nachts am Münchner Gärtnerplatz dazu, wie es mit Crowdspondent weitergeht. Danke fürs Fotografieren, netter Passant!

Journalistin Pauline Tillmann befragt uns nachts am Münchner Gärtnerplatz dazu, wie es mit Crowdspondent weitergeht. Danke fürs Fotografieren, netter Passant!

Schwierige Entscheidungen! Aus diesem Grund haben wir uns auch kürzlich beim SPIEGEL in Hamburg mit unseren Kollegen vom VOCER Innovation Medialab getroffen, die uns im vergangenen Jahr das Stipendium für Brasilien gegeben haben (Inzwischen gibt es übrigens Nachfolger-Stipendiaten, so dass wir auf der Konferenz permanent als „die Alten“ bezeichnet wurden; wir haben uns selten so alt gefühlt wie an diesem Tag). Wie immer freuen wir uns aber nicht nur über die guten Tips, die wir von Journalismus-Profis kriegen, sondern auch über eure Meinung.

Ein paar unserer momentanen Gedanken könnt ihr in diesem Interview nachhören, das die Journalistin Pauline Tillmann mit uns geführt hat. Der zweiteilige Podcast handelt nicht nur von unserem Brasilien-Abenteuer und der Zukunft von Crowdspondent, sondern auch von unserer Zeit an der Deutschen Journalistenschule und was man da so lernt.

Pauline ist übrigens im Moment in der Ukraine unterwegs. Falls es wer nicht mitbekommen hat: Dort demonstrieren Menschen gegen Präsident Janukowitsch. Pauline ist mit der deutschen Berichterstattung unzufrieden und will deshalb selbst sehen, was da los ist. Sie hat ein paar Monate in der Ukraine gelebt und wohnt nun eigentlich in St. Petersburg. Ihre Recherchen könnt ihr über Facebook und ihren Blog verfolgen.

Und noch ein zweiter Tipp: Ein paar idealistische Kölner (Ex-)Studenten bauen derzeit auf Youtube das politische Video-Format „Stör/Element“ auf und versuchen, diese Sache per Crowdfunding zu finanzieren. Bei der Video-Reihe soll das Publikum bei den Themen mitbestimmen. Wir halten das Projekt für sehr unterstützenswert. Das Crowdfunding läuft nur noch ein paar Tage, also schaut es euch am besten sofort hier an.

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